Alpha Type Schreibbüro

Da kam Bewegung in die Sache: Die elektronische Schreibmaschine

Die genauen Ursprünge der Schreibmaschine sind nicht bekannt. Angeblich gab es erste Hinweise bereits 1682 und 1714 bekam Henry Mill ein Patent auf die Erfindung der Maschine. Die erste gebaute Schreibmaschine fertige 1808 der Italiener Pellegrino Turri an. Er arbeitete damals mit Farbpapier und Typendruck. Die erste Schreibmaschine mit Tastatur fertigte 1821 dann Karl Drais, ähnlich wie Pellegrino Turri, der sie für seine blinde Frau baute, für seinen blinden Vater. Er versah jeden Buchstaben mit einer Taste und drückte Prägebuchstaben in einen Papierstreifen, den er dann durch das Knie oder ein Federwerk weiterbewegte. Nach und nach wurden die Systeme immer weiterentwickelt, verarbeitet und verbessert. Dien erste Schreibmaschine mit Farbband entwickelte der Italiener Giuseppe Ravizza 1855. Die erste funktions- und marktfähige Schreibmaschine entstand dann im Jahr 1865 unter dem Namen Skrivekugle oder auch Schreibkugel. Die erste Serienproduktion führte dann auch zu weiteren Verkäufen der Maschinen, die sich immer weiterentwickelten. Wenn Sie also noch nichts mit Ihrer Freizeit beim Wohnen auf Zeit in Leipzig anzufangen wissen, informieren Sie sich doch mal über die genaue Geschichte von Schreibmaschinen und anderen Maschinen, die heute kaum oder gar nicht mehr verwendet werden. Das Museum für Druckkunst bietet dazu auch die Gelegenheit sich über große Druck- und Satzmaschinen zu informieren. Zu finden ist es in der Nonnenstraße. Die erste Schreibmaschine, die in Deutschland produziert wurde, wurde z.B. 1882 von der Hamburger Nähmaschinen-Fabrik Guhl & Harbeck mit dem Namen „Hammonia“ produziert. Bei vielen Schreibmaschinen handelt es sich um Typenhebelschreibmaschinen, die mechanisch oder elektromechanisch betrieben werden. Entwickelt wurde diese Funktionsweise in den 1950er Jahren. Das kraftaufwendige Tippen wird dabei durch Gleichstrommotoren unterstützt. Zusätzlich sorgt das Anschlagen der Tasten in gleichmäßiger Kraft dann auch zu einem gleichmäßigen Schriftbild. Ein Elektromotor treibt die in der Maschine liegende Zahnwelle an. Betätigt man nun hinterm Lamellenvorhang eine Schreibtaste, löst man damit einen Antriebshebel aus, der auf einen Zwischenhebel wirkt, der den Typenhebel dann mit Hilfe des Zugdrahts bewegt, um den Buchstaben auf dem Blatt zu hinterlassen. Doch bereits in den 1980er Jahren hatte die Erfindung ihren Höhepunkt erreicht und langsam begann der PC sie abzulösen, sodass mittlerweile kaum mehr Schreibmaschinen-Hersteller existieren.

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